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25.1.2026Dietrich Bojko5 Min. Lesezeit

SEO für Entwickler: Was im Code wirklich wichtig ist

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SEO für Entwickler: Was im Code wirklich wichtig ist
Ein leuchtendes Fundament aus HTML5-Blöcken vor einem Server-Rack mit einem grünen 200 OK Statuslicht.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein. Google ist extrem tolerant gegenüber kaputtem HTML (z.B. fehlenden schließenden Tags). Wichtig ist nicht, dass das HTML 100% W3C-konform ist, sondern dass die Struktur (DOM-Tree) für den Parser logisch ist.
Ja, wenn ein 302-Redirect sehr lange bestehen bleibt, interpretiert Google ihn irgendwann als dauerhaft (301). Das dauert aber oft Wochen. Als Entwickler sollten Sie sich nicht auf die "Gnade" des Crawlers verlassen, sondern sofort sauberen Code (301) liefern.
Verlassen Sie sich nie auf das, was der Browser auf dem Bildschirm anzeigt. Nutzen Sie das Terminal mit dem Befehl curl -I https://meine-domain.de, um nur die HTTP-Header anzusehen, oder nutzen Sie den "Network"-Tab in den Chrome DevTools.
Jein. Wenn Sie Text via CSS ausblenden (z.B. in einem Tab oder Akkordeon), indexiert Google den Text trotzdem. Allerdings wird er weniger gewichtet als sofort sichtbarer Text. Aus Entwickler-Sicht: Nutzen Sie statt JS-Akkordeons lieber die nativen HTML-Tags
und .

Das JavaScript-Dilemma

Sie entwickeln mit React, Vue.js oder Angular? Dann liefert Ihr Server anfangs nur ein leeres <body>-Tag aus. Für Google ist das eine Blackbox.

Im nächsten Teil unserer SEO für Entwickler Masterclass schauen wir uns an, wie Googlebot JavaScript verarbeitet. Wir erklären das "Zwei-Phasen-Crawling", zeigen die Gefahren von Client-Side Rendering (CSR) und erklären, warum serverseitiges Rendering (SSR/Hydration) heute Pflicht ist.

Nächster Artikel: JavaScript & SEO – Was Googlebot wirklich kann

Dietrich Bojko
Über den Autor

Dietrich Bojko

Senior Webentwickler

Webinteger arbeitet seit vielen Jahren produktiv mit Linux-basierten Entwicklungsumgebungen unter Windows.
Der Fokus liegt auf performanten Setups mit WSL 2, Docker, PHP, Node.js und modernen Build-Tools in realen Projekten – nicht auf theoretischen Beispielkonfigurationen.

Die Artikel dieser Serie entstehen direkt aus dem täglichen Einsatz in Kunden- und Eigenprojekten und dokumentieren bewusst auch typische Fehler, Engpässe und bewährte Workarounds.

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