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15.1.2026Dietrich Bojko9 Min. Lesezeit

WSL 2 auf Steroiden: 15 Profi-Tipps, die Entwickler vor dem Wahnsinn retten

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WSL 2 auf Steroiden: 15 Profi-Tipps, die Entwickler vor dem Wahnsinn retten
Symbolbild. Alle Markenrechte liegen bei den jeweiligen Inhabern.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das ist der Performance-Killer Nummer 1 (siehe Tipp #2). Das Problem tritt auf, wenn du Linux-Tools auf Dateien anwendest, die im Windows-Dateisystem liegen (z.B. unter /mnt/c/Users/...). Die Lösung: Verschiebe deine Projekte zwingend in das native Linux-Dateisystem (z.B. ~/projects). Der Geschwindigkeitsunterschied ist enorm.
Standardmäßig nimmt sich WSL 2 bis zu 50% oder 80% deines gesamten Arbeitsspeichers, was Windows träge macht. Die Lösung: Erstelle eine .wslconfig Datei in deinem Windows-Benutzerordner und setze ein Limit (z.B. memory=4GB). Das verhindert, dass WSL deinen PC lahmlegt.
Die virtuelle Festplatte von WSL (ext4.vhdx) wächst automatisch, wenn du Dateien hinzufügst, schrumpft aber nicht automatisch, wenn du sie löschst. Die Lösung: Du musst die virtuelle Disk manuell "compacten". Das geht über das Windows-Tool diskpart (siehe Tipp #13).
Keine Panik, du musst nicht neu installieren. Die Lösung: Öffne die Windows PowerShell und starte WSL als Root-User mit dem Befehl wsl -u root. Da du als Root kein Passwort brauchst, kannst du dann mit passwd deinusername einfach ein neues Passwort vergeben.
Das kommt auf deine Bedürfnisse an. Docker Desktop bietet Komfort und GUI, verbraucht aber mehr Ressourcen. Die native Docker Engine in WSL 2 ist schlanker und schneller (siehe Tipp #6), erfordert aber mehr Kommandozeilen-Wissen. Für maximale Performance empfehlen wir die native Installation.
Dietrich Bojko
Über den Autor

Dietrich Bojko

Senior Webentwickler

Webinteger arbeitet seit vielen Jahren produktiv mit Linux-basierten Entwicklungsumgebungen unter Windows.
Der Fokus liegt auf performanten Setups mit WSL 2, Docker, PHP, Node.js und modernen Build-Tools in realen Projekten – nicht auf theoretischen Beispielkonfigurationen.

Die Artikel dieser Serie entstehen direkt aus dem täglichen Einsatz in Kunden- und Eigenprojekten und dokumentieren bewusst auch typische Fehler, Engpässe und bewährte Workarounds.

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