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25.1.2026Dietrich Bojko4 Min. Lesezeit

JavaScript SEO: Was Googlebot wirklich rendern kann

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JavaScript SEO: Was Googlebot wirklich rendern kann
Eine futuristische Maschine zeigt den Unterschied zwischen schnellem HTML-Crawling und langsamer JavaScript-Rendering-Warteschlange.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein. Googlebot verarbeitet Skripte mit defer und async problemlos. Für die Performance (Core Web Vitals) ist defer sogar essenziell. Wichtig ist nur, dass das JS am Ende den Content in den DOM schreibt.
Das Timeout im WRS ist strenger als im normalen Browser. Googlebot scrollt nicht, klickt keine Buttons und wartet im Schnitt nur etwa 5 Sekunden auf Netzwerk-Responses (API-Calls). Wenn Ihre API langsam ist, sieht Google eine leere Seite.
Ja, aber Vorsicht: Wenn Sie React Helmet in einer reinen CSR-App nutzen, stehen die Meta-Tags (Title, Description) erst nach dem JS-Rendering im DOM. Das ist für Google OK (Phase 2), aber schlecht für Social-Media-Crawler (Facebook, LinkedIn), die oft gar kein JS ausführen. Deshalb: SSR nutzen!
Wenn Sie ein eigenes JS-Skript für Lazy Loading schreiben und der Bot nicht scrollt, sieht er die Bilder nicht. Nutzen Sie daher immer das native HTML-Attribut . Der Browser und der Bot erledigen den Rest automatisch.

Das URL-Chaos in Shops und großen Apps

Sie haben einen Online-Shop mit SSR gebaut. Ein Nutzer filtert nach "Rote Schuhe, Größe 43, Marke Adidas". Die URL ändert sich, der Content ändert sich. Aber was macht der Googlebot? Er klickt auf jeden Filter und generiert Millionen von (fast identischen) URLs. Die Folge: Duplicate Content.

Im nächsten Teil unserer Masterclass tauchen wir in die Welt der URL-Strukturen ein. Wir klären den Unterschied zwischen Canonical-Tags, Noindex und der robots.txt – und wann Entwickler was einsetzen müssen.

Nächster Artikel: Pagination, Filter & Duplicate Content richtig lösen

Dietrich Bojko
Über den Autor

Dietrich Bojko

Senior Webentwickler

Webinteger arbeitet seit vielen Jahren produktiv mit Linux-basierten Entwicklungsumgebungen unter Windows.
Der Fokus liegt auf performanten Setups mit WSL 2, Docker, PHP, Node.js und modernen Build-Tools in realen Projekten – nicht auf theoretischen Beispielkonfigurationen.

Die Artikel dieser Serie entstehen direkt aus dem täglichen Einsatz in Kunden- und Eigenprojekten und dokumentieren bewusst auch typische Fehler, Engpässe und bewährte Workarounds.

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