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20.1.2026Dietrich Bojko4 Min. Lesezeit

Server vs. Frontend Performance: Wo liegt die Bremse wirklich?

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Server vs. Frontend Performance: Wo liegt die Bremse wirklich?
Geteilter Bildschirm: Links ein kühles Rechenzentrum, rechts ein Nutzer mit Tablet im sonnigen Wohnzimmer.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für die "gefühlte" Geschwindigkeit (User Experience) ist das Frontend meist wichtiger, da der Nutzer hier die Interaktion erlebt. Für den Startschuss (TTFB) ist der Server essenziell. Ohne schnellen Server kann das Frontend nicht starten.
Nur bedingt. Ein sehr effizientes Caching kann einen langsamen Server kaschieren, aber sobald der Cache leer ist oder dynamische Inhalte (Warenkorb, Login) geladen werden, bricht die Performance ein.
Bei WordPress ist es oft die Datenbank. Jedes Plugin feuert Datenbank-Abfragen ab. Wenn 50 Plugins installiert sind, ist der Server (Backend) oft überlastet, bevor er überhaupt HTML an das Frontend senden kann.
Nutzen Sie WebPageTest.org. Schauen Sie auf den Wert "Time to First Byte" (TTFB). Ist dieser Balken sehr lang (über 0,5s), hat Ihr Server Probleme. Ist er kurz, aber die Seite lädt trotzdem langsam, liegt es am Frontend.

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast

Sie haben jetzt viel optimiert. Ihr PageSpeed-Score ist von 30 auf 70 gestiegen. Aber Ihre Kunden beschweren sich immer noch? Oder andersrum: Ihr Score ist rot, aber die Seite fühlt sich schnell an?

Im nächsten Teil der Web Performance Masterclass decken wir den großen Trugschluss von Lighthouse-Scores auf. Wir erklären den Unterschied zwischen Labor-Daten (Lab Data) und echten Nutzer-Daten (Field Data / CrUX) – und warum Google für Ihr Ranking nur Letztere interessieren.

Nächster Artikel: Lighthouse vs. reale Nutzerdaten – was zählt wirklich?

Dietrich Bojko
Über den Autor

Dietrich Bojko

Senior Webentwickler

Webinteger arbeitet seit vielen Jahren produktiv mit Linux-basierten Entwicklungsumgebungen unter Windows.
Der Fokus liegt auf performanten Setups mit WSL 2, Docker, PHP, Node.js und modernen Build-Tools in realen Projekten – nicht auf theoretischen Beispielkonfigurationen.

Die Artikel dieser Serie entstehen direkt aus dem täglichen Einsatz in Kunden- und Eigenprojekten und dokumentieren bewusst auch typische Fehler, Engpässe und bewährte Workarounds.

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