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21.1.2026Dietrich Bojko4 Min. Lesezeit

Lighthouse vs. reale Nutzerdaten: Warum ein 100er Score lügen kann

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Lighthouse vs. reale Nutzerdaten: Warum ein 100er Score lügen kann
Vergleich zwischen einem Roboter im sterilen Labor und einem Smartphone-Nutzer im Regen auf der Straße.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein, definitiv nicht. Viele Top-Ranking-Seiten (wie Amazon oder YouTube) haben oft nur mittelmäßige Lighthouse-Scores. Wichtiger ist, dass die Seite für den Nutzer schnell genug ist und die Core Web Vitals im grünen Bereich sind.
Am einfachsten geht das über PageSpeed Insights. Geben Sie Ihre URL ein. Oben sehen Sie "Werte von echten Nutzern" (Das ist CrUX). Darunter kommt "Diagnoseleistungsprobleme" (Das ist Lighthouse). Wenn oben "Keine Daten verfügbar" steht, hat Ihre Seite noch zu wenig Traffic.
Ja. Google liefert nur Daten für Chrome-Nutzer. Wenn Sie wissen wollen, wie Safari-Nutzer (iPhone) Ihre Seite erleben, brauchen Sie spezielle RUM-Tools wie DebugBear, Raygun oder SpeedCurve.
Lighthouse wird von Ihrem Computer oder einem Server ausgeführt. Wenn Ihr Internet kurz schwankt, der Server gerade ausgelastet ist oder eine Werbung anders lädt, ändert sich der Score. Deshalb sollte man nie nur einen Test machen, sondern den Durchschnitt von 5 Tests nehmen.

Keine Zeit? Hier kommt der Turbo.

Wir haben viel Theorie gewälzt. Server-Logs, Render-Blocking, CrUX-Berichte. Puh. Manchmal braucht man aber einfach schnelle Ergebnisse für das nächste Meeting oder den Launch.

Im nächsten Teil unserer Web Performance Masterclass servieren wir Ihnen die Top 10 Quick Wins. Das sind Maßnahmen, die Sie oft in weniger als 30 Minuten umsetzen können, um sofort spürbare Effekte zu erzielen.

Nächster Artikel: Website schneller machen – 10 Tipps für sofort mehr Speed

Dietrich Bojko
Über den Autor

Dietrich Bojko

Senior Webentwickler

Webinteger arbeitet seit vielen Jahren produktiv mit Linux-basierten Entwicklungsumgebungen unter Windows.
Der Fokus liegt auf performanten Setups mit WSL 2, Docker, PHP, Node.js und modernen Build-Tools in realen Projekten – nicht auf theoretischen Beispielkonfigurationen.

Die Artikel dieser Serie entstehen direkt aus dem täglichen Einsatz in Kunden- und Eigenprojekten und dokumentieren bewusst auch typische Fehler, Engpässe und bewährte Workarounds.

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