Background Decoration
8.2.2026Dietrich Bojko4 Min. Lesezeit

Headless CMS: Sinnvoll oder nur ein teurer Trend?

Zurück zur Übersicht
Headless CMS: Sinnvoll oder nur ein teurer Trend?
Eine Miniatur-Profiküche, die durch Rohre mit verschiedenen Bildschirmen (Handy, Uhr, Laptop) verbunden ist.
23 Views

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Jein. WordPress hat eine REST-API und kann headless genutzt werden („Decoupled“). Aber es ist nicht dafür geboren. Echte Headless-Systeme (wie Storyblok oder Sanity) sind oft strukturierter, da sie keinen „Ballast“ aus der Blog-Vergangenheit mitschleppen.
Nicht automatisch. Im Gegenteil: Wenn man es falsch macht (z.B. reines Client-Side-Rendering), ist es eine Katastrophe für Google. Man braucht zwingend Server-Side-Rendering (SSR) oder Static Generation, damit SEO funktioniert. Das erfordert Expertenwissen.
Die Datenstruktur in einem Headless CMS ist meist sehr sauber. Ein Wechsel des Frontends (z.B. Redesign in 3 Jahren) ist daher einfacher als bei klassischen Systemen. Ein Wechsel weg von Headless zurück zum Monolithen ist jedoch schmerzhaft.

Abschluss der Serie: Du hast die Wahl

Wir sind am Ende unserer Reise durch den Technologie-Dschungel. Wir haben Fertighäuser (CMS) mit Architektenvillen (Frameworks) verglichen. Wir haben uns auf dem Jahrmarkt (WordPress) umgesehen und jetzt in der Ghost Kitchen (Headless) gegessen.

Was hast du gelernt? Es gibt keine „beste“ Lösung. Es gibt nur die Lösung, die zu deinem Budget, deinem Team und deinen Zielen passt.

Wenn du dir immer noch unsicher bist:

  1. Schreib deine Anforderungen auf (ohne Tech-Begriffe).

  2. Lies die Artikel dieser Serie nochmal mit diesem Zettel in der Hand.

  3. Oder frag jemanden, der beide Welten kennt – und dir nicht nur das verkaufen will, was er zufällig im Lager hat.

Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

Dietrich Bojko
Über den Autor

Dietrich Bojko

Senior Webentwickler

Webinteger arbeitet seit vielen Jahren produktiv mit Linux-basierten Entwicklungsumgebungen unter Windows.
Der Fokus liegt auf performanten Setups mit WSL 2, Docker, PHP, Node.js und modernen Build-Tools in realen Projekten – nicht auf theoretischen Beispielkonfigurationen.

Die Artikel dieser Serie entstehen direkt aus dem täglichen Einsatz in Kunden- und Eigenprojekten und dokumentieren bewusst auch typische Fehler, Engpässe und bewährte Workarounds.

Webseite besuchen

Schreiben Sie einen Kommentar